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Dezemberidylle

...und Weihezeit...

 

 

Lichtgespiegelt

 

 

Ein wundersames Abendlicht

Das sich in Spiegelprismen bricht

Als Widerscheine, die mich bannen

Mich in Gedanken einzufangen

Ich tanze Licht zum Goldgemisch

Wie eine Möwe auf der Gischt

 

Und ferne graut's, ein rasches Dunkeln

Erspähe ich ein Sternenfunkeln

Das einsam blitzt im Weltenzelt

Ein zweiter Stern sich zugesellt

Ich schwelge - wach, verklärt, bedacht

Bis Luna sich im Tod der Nacht

 

Mit ihrem Antlitz selbst betört

Verfalle ich ihr ungehört

Ekstatisch in die Schwärmerei -

Bis mir der lanzengroße  Pfeil

Des imposanten Schützen winkt

Und mich aus meinem Schatten  zwingt

 

Ein Tönen sanft, mein Sinnen nährt

Entrinne ich dem Schlangenherd 

Und wiege mich auf freiem Pfad

Als Kriegerin im Schwertornat

Vom roten Silberglanz zu träumen

Zu weilen, um mich aufzuschäumen   

Des Tags getaucht in Sonnenmut

Und nachts in Lunas Seelenblut

 

Doreen Malinka

 

 

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