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Schau Spiele und Launen

 

Komm, lieber Mai, ...

 

 

 

Du nimmst deinen Lauf, 

 

schnappst nach der Gleiße,

 

verdünnst die Kühle,

 

säuselst durch lindes Laub.

 

Grün flirrt dein Hauch.

 

 

 

Er färbt sich mit Launen

 

und plötzlichen Flausen,

 

wechselt das Antlitz

 

bis in den Abend. 

 

Unersättliche viele Male.

 

 

 

Du Mai, stirbst in der Wonne,

 

gebärst dich des Nachts.

 

Ferne der Freude, zu hoffen,

 

mich zu erwärmen,

 

dir anzuvertrauen?

 

 

 

Der Wind verschluckt

 

deinen Atem, 

 

verdaut ihn im Grauen,

 

in der breiten Schleppe

 

der Wolkentracht.

 

 

 

O, Nachtigalle, erhellst du

 

das Dunkel im Tau, 

 

das Schnalzen des Mondes,

 

betörst du deinen Frühling. 

 

Nichts beirrt dich.

 

 

 

Die Himmel ziehen 

 

und verklären die Aussicht;

 

der Mai bettet sich

 

Stimmenlos in deinem Nest.

 

Er lauscht dir, wie ich.

 

 

 

O, Nachtigalle!

 

 

 

Süße schwängert die Kehlen.

 

Mein Herz trommelt den Takt.

 

Mai pulsiert in den Adern.

 

So sinken wir morgens

 

in den Schlaf.

 

 

 

 

 

Doreen Malinka

 

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